Konzeptionelle Schwerpunkte

Anschlussrehabilitationen (AR) nach vorheriger, meist stationärer neurologischer oder geriatrischer Rehabilitationsbehandlung für Phase D- und Phase C- Patienten Diese AR erfolgt i.d. Regel auf Zuweisung der vorbehandelnden Klinik, auf Zuweisung der Kostenträger oder auf Veranlassung der behandelnden Haus- und Fachärzte bei Vorliegen entsprechender Weiterbehandlungs- Bedürftigkeit.

Für die Durchführung der Phase C Anschluß- oder Intervallrehabilitation, die nach den BAR-Rahmenempfehlungen ursprünglich nicht vorgesehen ist, hat der Medizinische Dienst der Krankenversicherung Rheinland Pfalz im Auftrag der AOK das Therapieangebot unseres Therapiezentrums modellhaft überprüft und eine entsprechende positive Empfehlung zur flexiblen Anwendung der BAR- Rahmenempfehlung erstellt. Etwa 20 % der Patienten erhalten initial eine Phase C Behandlung. In der Phase C- Rehabilitation erhalten die Patienten ziel- und bedarfsgerecht eine intensivierte Therapie.

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Zusammenführung und Integration von medizinischer und beruflicher Rehabilitation mit dem frühzeitigem Einsatz arbeitstherapeutischer und belastungserprobender Therapieinhalte.
Dabei erfolgt die Behandlung in einem speziellen berufsorientierten Therapiesetting im Rehabilitationscentrum oder, falls verfügbar, konkret am alten oder an einem neuen Arbeitsplatz. Nach erfolgreichem Abschluss von Arbeitstherapie und Belastungserprobung erfolgen überlappend berufliche Wiedereingliederungsmaßnahmen, in denen die notwendigen therapeutischen Interventionen i.d. Regel durch Neuropsychologen und Ergotherapeuten unter Einbezug der Integrationsdienste der Kostenträger durchgeführt werden.